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Kuh mit Kälbchen tierisches protein

Tierisches Protein – 3 Gründe, warum wir es nicht brauchen

Dass Proteine eine tragende Rolle für unseren Körper spielen, ist bei den meisten von uns mittlerweile schon verankert. Meist wird es spätestens dann ein Thema, wenn eine Diät gestartet oder das Fitnesstraining begonnen wird. Dabei wird vor allem Muskelaufbau häufig in einem Atemzug mit der Eiweißzufuhr genannt. Welche Rolle Proteine in unserem Körper spielen, welche Nahrungsmittel gute Lieferanten sind und warum wir definitiv kein tierisches Eiweiß brauchen, erfährst du hier.

Was ist Protein und warum ist es wichtig?

Eiweiß ist maßgeblich am Aufbau von Muskeln und anderem Körpergewebe beteiligt, ist aber auch wichtig für viele Stoffwechselprozesse. Sie transportieren nämlich lebenswichtige Stoffe in unserem Körper. Proteine bestehen aus einzelnen Aminosäuren, die in unglaublich vielen verschiedenen Kombinationen verkettet werden. Es gibt acht Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und die wir deswegen mit der Nahrung aufnehmen müssen. Diese heißen essenzielle Aminosäuren.

 

Werfen wir einen Blick auf die Eiweiß-Funktionen, wird ihre enorm wichtige Rolle in unserem Organismus deutlich:

  • Fett- und Sauerstofftransport
  • Muskelfunktion
  • Hormonhaushalt
  • Immunabwehr
  • Bildung neuer Zellen
  • Bindegewebe- und Knorpel-Herstellung.

Schriftzug Frage was ist protein

Nehmen wir Eiweiß mit der Nahrung auf, wird es bei der Verdauung wieder in die einzelnen Aminosäuren zerlegt, aus denen wiederum körpereigenes Protein gebildet wird. Die meisten denken an Eier, Fleisch, Quark und Fisch, wenn es darum geht, den Eiweißbedarf zu decken. Ja, all diese Produkte punkten mit einem hohen Eiweißgehalt, – aber zu welchen Bedingungen? Wir finden, dass wir tierisches Eiweiß absolut nicht benötigen – und erklären dir gerne, warum:

1. Tierisches Eiweiß macht krank

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die meisten Tiere unter grausamen Bedingungen gehalten werden und darauf “optimiert” werden, möglichst viel Fleisch oder Milch in möglichst wenig Zeit zur Verfügung zu stellen. Dafür wurde Puten im Laufe der Zeit beispielsweise das Sättigungsgefühl weggezüchtet, damit sie möglichst schnell Gewicht zunehmen. Das einzige Ziel dahinter: Profit.

Nicht nur die Haltungsbedingungen allein sind für uns ein klarer Grund, in all unseren Produkten auf tierische Zutaten zu verzichten. Durch die schlechten Haltungsbedingungen werden viele Tiere auch mit Antibiotika gefüttert, um länger zu überleben. Kaum verwunderlich, dass viele tierische Produkte im Supermarkt mit antibiotikaresistenten Keimen belastet sind und Fisch Schwermetalle aufweist.

Zerbrochene Eierschale

Eine Langzeitstudie hat außerdem gezeigt, dass ein übermäßiger Verzehr tierischen Eiweißes die Lebenserwartung verkürzen und das Risiko an Krebs, koronaren Herzerkrankungen, Diabetes sowie Niereninsuffizienz zu erkranken erhöhen kann. Nach Angaben der Experten erhöht eine tägliche Portion verarbeitetes Fleisch von 50 g das Krebsrisiko um 18 %.

2. Pflanzliches Eiweiß punktet zusätzlich mit Ballaststoffen & Co.

Immer wieder hören wir Sätze wie: “In vielen pflanzlichen Lebensmitteln sind die essenziellen Aminosäuren nicht in ausreichender Menge vorhanden.” Das macht sie aber noch lange nicht schlechter, denn am Ende des Tages spielt das gesamte Aminosäurespektrum die entscheidende Rolle.Durch cleveres Kombinieren verschiedener pflanzlicher Eiweißquellen können alle essenziellen Aminosäuren problemlos aufgenommen werden.

Eine super Kombination sind zum Beispiel Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide. Auch Nüsse und Samen liefern ordentlich pflanzliches Eiweiß, – nicht umsonst lieben wir Hanfsamen so sehr, dass sie ein Must-have unserer Produkte sind. Pflanzen enthalten nicht nur wichtige Proteine, sondern punkten auch mit Ballaststoffen. Tierischen Produkten fehlt es an diesen. Auch Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe sowie Antioxidantien lassen sich in Pflanzen finden. Somit kann mit einer veganen Ernährungsweise deutlich mehr abdeckt werden als nur der Eiweißbedarf. Dass das auch bei Sportler:innen funktioniert, kannst du in unserem Artikel über vegane Ernährung und Fitness lesen.

Brokkoli pflanzliches eiweiss

“Aber evolutionär gesehen haben Menschen doch schon immer Fleisch gegessen.” Wusstest du, dass die Struktur unserer Zähne sowie unser Schluckreflex einem Pflanzenfresser gleicht? Immerhin kaufen und schlucken wir unsere Nahrung, statt sie zu “reißen”. Auch dank der im Dickdarm enthaltenen Gärkammern sind wir auf tierisches Eiweiß nicht angewiesen, denn diese Kammern können auch schwer verdauliche Nahrung verwerten.

3. Pflanzliches Eiweiß ist besser für’s Klima

Laut Welternährungsorganisation (FAO) wird rund ein Drittel der gesamten Erdoberfläche für die Tierhaltung genutzt. Die Tierwirtschaft stößt etwa 20 % der globalen Treibhausgase aus. Um sich das mal vorzustellen: Das ist mehr als der gesamte Verkehrssektor zusammen! Die Emissionen entstehen beim Verdauungsprozess der Tiere sowie durch die hohe Verschwendung an Wasser-, Land- und Nahrungsmittelressourcen. Je mehr Tierwirtschaft betrieben wird, desto drastischer steigt der CO2-Ausstoß. Je größer die Gier nach tierischen Produkten, je stärker das Ausmaß für den Welthunger. Theoretisch sind ausreichend Getreide und Soja vorhanden, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Den Menschen, die diese Nahrung bräuchten, wird sie jedoch vorenthalten und stattdessen in die Tierindustrie gesteckt.

Kuh auf Feld

Eine vegane Ernährungsweise wiederum kann von Lebensmitteln verursachte Emissionen um bis zu 49% reduzieren. Das wird auch in unserem Artikel über die Folgen der Milchindustrie auf unseren Planeten deutlich.

Wie du deinen Proteinbedarf pflanzlich decken kannst

Zum Schluss möchten wir dir noch unsere liebsten pflanzlichen Eiweißquellen mit auf den Weg geben:

  • Hanfsamen – natürlich 😉
  • Hülsenfrüchte 
  • Tofu
  • Tempeh
  • Quinoa
  • Nüsse
Nudelsuppe mit Tofu und Avocade

In bestimmten Lebensmittelkombination kann das Protein besonders gut aufgenommen werden. Beispielsweise in Pasta mit Linsenbolognese, Linsendal mit Reis, Bratkartoffeln mit Sojajoghurt-Dip und Salat oder Quinoa-Salat mit Kidneybohnen und Cashewkernen.

 

Wenn du eher Team süß bist, wirf doch mal einen Blick in unsere Rezept-Kategorie im Blog. Dort findest du unter anderem leckere, proteinreiche Rezepte wie Energy-Balls, Porridge und vegane Pancakes.

 

Da soll nochmal einer sagen, man brauche tierisches Protein 🌱

Schriftzug Frage Wissenshungrig