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Grüne Giganten – Warum wir ausgerechnet Bäume pflanzen

Grüne Giganten – Warum wir ausgerechnet Bäume pflanzen

Wir stehen vor der womöglich größten Krise der Menschheit. Der von uns massiv geförderte Klimawandel bedroht unsere Existenzgrundlage: den Planeten auf dem wir leben. Es schwinden mehr und mehr Wälder auf der Erde – und damit auch Lebensräume für Mensch und Tier. Also was tun, um diese Entwicklungen wieder umzukehren? Unsere Antwort lautet: Bäume pflanzen! In diesem Blogpost erfährst du, warum wir uns dafür entschieden haben und welchen positiven Einfluss Bäume auf das Leben von Mensch und Tier und die Erde überhaupt haben.

Seit 2018 pflanzen wir für jedes verkaufte Produkt einen Baum. Dafür arbeiten wir mit einem der erfolgreichsten gemeinnützigen Aufforstungsnetzwerke der Welt zusammen –  Eden Reforestation Projects, mit dem beispielsweise auch die SuchmaschineEcosiaihre Bäume pflanzt. Eden Projects sitzt in Kalifornien und hat mehrere Aufforstungsprojekte in Haiti, Nepal und Madagaskar. Finanziert werden diese durch eine Vielzahl von Spendern, darunter sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, die sich entschieden haben, mit Aufforstung eine nachhaltig positive Veränderung in der Welt zu initiieren. So banal die Frage klingen mag: Warum haben Bäume das Image der Weltretter an sich gerissen? Sicher kennst du Grund #1 – aber was ist mit Bäumen als Katastrophenschützer und Arbeitgeber? Los geht's:

#1 Bäume binden Treibhausgase

Surprise! Okay, das war vorherzusehen – aber es ist immer wieder wichtig, sich das vor Augen zu führen. Fakt ist nämlich, dass es nicht ausreicht, unsere Emissionen einzusparen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Zugleich müssen wir dafür sorgen, dass bereits freigesetztes Kohlenstoffdioxid (CO2)  wieder gebunden wird. Bäume machen das quasi nebenbei. Bei der Photosynthese (Du erinnerst dich an den Biologieunterricht?) nehmen Pflanzen und Bäume das CO2 auf. Anschließend sorgen sie für neue Biomasse und setzen Sauerstoff (O2) frei.

#2 Bäume lindern die Folgen von Naturkatastrophen

Bäume als Küstenschutz

Der Großteil der von uns aufgeforsteten Flächen befindet sich in Küstenregionen, die das Inland als natürliche Barriere vor Naturkatastrophen wie Tsunamis und Überschwemmungen schützen. Sie verhindern, dass Land erodiert und in den Ozean geschwemmt wird. So bleibt mehr fruchtbares Land erhalten und die Ausmaße von Naturkatastrophen können verringert werden. Konkret heißt das, dass ein stabiles Küstenschutzsystem auch zum Schutz von Menschenleben beiträgt.

Ereignisse aus der Vergangenheit zeigen, wie wichtig der Einfluss der Bäume auf das Leben der Menschen ist. Im Winter 2004 beispielsweise wurden zahlreiche Mangroven an der Küste des indischen Ozeans gerodet, um der Shrimpszucht Platz zu machen. Im Dezember sorgte dann ein schrecklicher Tsunami für über 350 000 Tote, weil es keine Bäume gab, die den Einfluss des Tsunamis auf das Land hätten eindämmen können. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

#3 Bäume bewahren die Artenvielfalt

Wo Wälder entstehen, wird nachhaltiger Lebensraum für unzählige bedrohte Arten geschaffen. Jedes vierte Säugetier zählt mittlerweile zu ihnen. Chamäleons in Madagaskar oder auch Tiger in Nepal sind von der Wiederherstellung des Waldes abhängig, ohne den sie dem voranschreitenden Sterben ihrer Art schutzlos ausgeliefert sind.

Denn die Menschheit hat durch Regenwaldabholzung und Klimawandel das größte globale Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier ausgelöst. So sterben tagtäglich 150 Tier- und Pflanzenarten aus – für immer. Wir möchten dieser Entwicklung entgegenwirken und gemeinsam den in den Wäldern heimischen Tierarten ihren Lebensraum wiedergeben.

#4 Bäume steigern die Fruchtbarkeit der Böden

Nicht nur die Tierwelt profitiert von Aufforstung – fast 90 Prozent aller in extremer Armut lebenden Menschen sind auf den Wald als Existenzgrundlage angewiesen. Sie beziehen Nahrung und Wasser primär aus den umliegenden Regenwäldern, die jedoch stetig für Holz und Weideland gerodet werden. Dabei sind die abgeholzten Flächen nur kurz ertragreich. Was zurückbleibt, sind unfruchtbare Böden und niedrige Grundwasserspiegel.

Aufforstung sorgt im Gegenzug für eine langfristige Aufwertung des Bodens, die Möglichkeit für Holzschlag und Landwirtschaft. Damit wird folgenden Generationen dauerhaft eine Existenzgrundlage ermöglicht.

#5 Bäume fördern soziale Entwicklung

Allein Wälder aufzuforsten reicht allerdings nicht immer aus, um Wege aus der Armut zu bieten. Deswegen stellt unser PartnerEden Projects zum Pflanzen und zur Pflege der Bäume die Lokalbevölkerung an, die zu großen Teilen in extremer Armut lebt, und bietet ihnen dafür eine faire Bezahlung. So haben sie eine gesicherte Existenz und können das Schulgeld für ihre Kinder aufbringen.

Mit über 3 500 Arbeitern, die durchschnittlich jeweils fünf Familienmitglieder versorgen müssen, sind das über 17 500 Menschen, denen aus ihrer Notlage geholfen wird. Und das nachhaltig. Denn die kommenden Generationen können sich durch die nun finanzierbare Bildung aus ihrer Situation befreien.

Bäume pflanzen

(© Foto: eden reforestation projects)

Wie du siehst, sind Bäume wahre Alleskönner! Sie sind nicht nur Klimaretter, sondern sie beugen auch einem weiteren Artensterben vor, mindern die Ausmaße von Naturkatastrophen und bieten Menschen einen nachhaltigen Lebensort. Was will man mehr? Mitmachen! Mit deiner Hilfe können wir nicht nur ein paar Bäume, sondern ganze Wälder pflanzen und damit Menschenleben retten! Denn mit jedem Produktnucao-Riegel und jedemnupro-Shake, den du bei uns kaufst, pflanzen wir einen Baum an Orten, die wirklich davon profitieren können.

#letsgrowtogether


Quellen:
https://www.waldwissen.net/wald/klima/wandel_co2/lwf_merkblatt_27/index_DE https://edenprojects.org/ https://edenprojects.org/the-problem-and-the-solution/

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