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MacherInnen: Auf einen Tee mit Elke vom Teerausch

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MacherInnen: Auf einen Tee mit Elke vom Teerausch

Normalerweise trinkt Elke Werner ihren Tee jeden Morgen frisch aufgebrüht in der Dresdner Heide, für uns macht sie heute eine kleine Ausnahme. Wir treffen uns vor ihrem Laden „Teerausch“ direkt in der Kunsthofpassage der Neustadt und machen es uns bei einer Tasse Matcha gemütlich.

Es ist warm, viel zu warm, der Wetterbericht zeigt für den heutigen Tag 34°C an. Eigentlich kein guter Tag für eine Tasse Tee, aber wir werden schnell eines besseren belehrt. Elke füllt eine große Kanne mit Wasser und Eiswürfeln, schlägt den Matcha in einer kleinen Schüssel schaumig und serviert das kühle Getränk.

Für sie sind das die Momente der Ruhe, Momente in denen sie mitten im Flussbett der Prießnitz oder unter dem Brandenburger Tor in Berlin sitzt, einfach einmal abschalten kann und in aller Gemütlichkeit ihren Tee trinkt. Im Gepäck hat sie dabei immer eine zweite Tasse, verrät sie später mit einem Augenzwinkern, falls sich jemand zu ihr setzen möchte.

 

Ihr Spitzname ist Tee-Elke und er trifft es ziemlich gut auf den Punkt. Sie lebt für das Getränk und führt ihren eigenen Teeladen voller Hingabe. Eröffnet hat sie diesen kurz nach ihrem Studium vor mittlerweile 7 Jahren und seitdem hat sich viel getan. 

Im Laden selbst zeigt sich ihre Vorliebe für japanische Spezialitäten. Elke reist regelmäßig zu ihren Teebauern und schaut sich den Anbau und die Ernte vor Ort genauer an. Ihr ist es wichtig zu wissen, woher der Tee kommt - sie möchte den Weg vom Anbau bis zur Ernte nachvollziehen können. Zu den japanischen Familien hat sie engen Kontakt, manchmal kommen sie sogar extra nach Deutschland und schauen sich den Laden selbst einmal an.

 

Ihre Augen leuchten, wenn sie von ihrer Zeit in Japan und den Erlebnissen auf den Teefeldern erzählt, von den unterschiedlichen Stadien des Anbaus und dem Geruch von Tee in der Luft. 

Jeder Teebauer hat seine eigene Handschrift, erzählt sie, jeder Boden hat eine eigene Charakteristik. Genau deshalb ist ihr die vertrauensvolle Zusammenarbeit unheimlich wichtig. Sie bestimmt die Qualität des Tees maßgeblich mit. 

Einblicke in ihre Reisen bekommt man auch in den Berichten, die sie später in ihrem eigenen Online-Magazin veröffentlicht, um noch mehr Menschen mit ihrer eigenen Faszination anzustecken. Es wird schnell klar, dass die Geschichte des Tees weit über den Teebeutel hinausreicht und vor allem für viele JapanerInnen etwas Spirituelles bedeutet. 

Mehr darüber kann man zum Beispiel in den Workshops von Elke erfahren - genau so haben wir sie übrigens kennengelernt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Vision weiterzugeben - und ihre Begeisterung ist ansteckend!

Es geht ihr vor allem um Qualität und Achtsamkeit, aber die Welt des Tees ist noch weitaus vielschichtiger. Wenn Elke über die verschiedenen Arten des Aufgusses, die einzelnen Teesorten oder ihre Herkunft erzählt, möchte man einfach zuhören und mehr erfahren. 

Es ist bewundernswert, wie die Gründerin ihren eigenen Weg geht und sich dabei nicht beirren lässt - vielleicht findet sie ihre Ausgeglichenheit vor allem durch das Ritual eines warmen Tees. Wir würden uns gern öfter mit ihr auf einer Tasse mitten im Grünen treffen, und mit ihr über die Welt und die Kultur ihres Lieblingsgetränks philosophieren. Die Standorte dafür teilt sie im Übrigen oft auf ihrem Instagram-Kanal; ein Blick in ihre Sammlung lohnt sich auf jeden Fall. 

Ein guter Tee begleitet uns also nicht nur zum Einkuscheln auf dem Sofa an kalten Wintertagen, er kann noch viel mehr. Wir sind gespannt bald noch mehr darüber zu erfahren, was sagst du? Wo genießt du deinen Tee am liebsten?

 

Katja Heinemann
... lebt eigentlich als digitale Nomadin mit Snacks oder Kaffee hinter ihrer Kamera oder dem Laptopbildschirm. Sollte der Schreibtisch dann doch einmal leer vorzufinden sein, steht sie mit höchster Wahrscheinlichkeit in der Natur auf einem Berg und lässt sich die frische Luft um die Nase wehen.


8 Antworten

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November 18, 2019

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November 16, 2019

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November 16, 2019

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November 16, 2019

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November 16, 2019

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November 16, 2019

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November 15, 2019

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November 15, 2019

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Betritt man das Dô, sieht man auf den ersten Blick, dass das vietnamesische Restaurant etwas Besonderes ist. Es ist stilvoll und authentisch eingerichtet, die MitarbeiterInnen lächeln einem freundlich entgegen und man kommt schnell ins Gespräch mit Nam, dem Gründer des kleinen Ladens in Dresden Pieschen.