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Proteinshakes: 4 Zutaten, die du vermeiden solltest (5/5)

Proteinshakes: 4 Zutaten, die du vermeiden solltest (5/5)

Protein ist nicht gleich Protein – das wissen wir schon – und das gilt für deine Gesundheit genauso wie für den Planeten. Deshalb schauen wir uns heute mal konventionelle Proteinpulver an, erklären welche Zutaten du besser meiden solltest und stellen Alternativen vor.

1. Whey

Was ist überhaupt Whey? Whey ist der englische Begriff für Molkeprotein, also Protein, das aus Kuhmilch stammt. Es wird mit verschiedenen Verfahren aus der Milch extrahiert und konzentriert, um dann als Molkeprotein-Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat im Proteinpulver zu landen. Zwei Gründe sprechen gegen Whey: Erstens mehren verschiedene Studien den Verdacht, dass Bestandteile der Kuhmilch die Entstehung von Akne, Arterienverkalkung, Diabetes und Übergewicht begünstigen können. Darüber hinaus leiden sowohl der Regenwald, als auch die überzüchteten "Hochleistungs"-Kühe unter der Produktion von Whey – angesichts der vielen pflanzlichen Alternativen ziemlich unnötig. Oder anders gesagt: Warum sollten Soja, Erbsen und Co erst den Umweg über die Kuh nehmen – wenn wir sie auch direkt selbst essen können?

2. Süßstoffe

Die meisten konventionellen Proteinpulver schmecken ziemlich süß, enthalten aber gar keinen Zucker. Wie kann das sein? Die Antwort ist meistens eine Kombination aus unaussprechlichen Stoffen wie Sucralose, Acesulfam K, Natriumcyclamat oder Natriumsaccharin. Das sind Süßstoffe, also synthetisch hergestellte Ersatzstoffe für Zucker, die keine oder kaum Kalorien haben und dafür die Süßkraft von Zucker bei weitem übertreffen. Klingt erst mal super –.wo ist der Haken? Grundsätzlich sind künstliche Stoffe immer eine Belastung für den Körper, da sie nicht normal verstoffwechselt werden können, sondern z.B. in der Leber oder den Nieren umständlich abgebaut werden müssen. Außerdem kann es sein, dass die Zellen des Körpers sie nicht "erkennen", was abwehrende bzw. allergische Reaktionen hervorrufen oder zu ernsthaften Erkrankungen führen kann. Einige Studien belegen solche negativen Effekte auch für Süßstoffe: z.B. die des “ American journal of clinical nutrition” (erhöhtes Diabetesrisiko bei Getränken mit Süßstoff) oder die des " American journal of industrial medicin" (steigendes Krebsrisiko bei Mäusen durch den Süßstoff Aspartam). Ein großes Problem: Studien und Tests untersuchen die Süßstoffe immer nur getrennt voneinander. Wie schädlich Kombinationen von verschiedenen synthetischen Ersatzstoffen sind, wurde jedoch nicht erforscht. Nach aktuellem Wissensstand ist also noch nicht eindeutig, wie stark Süßstoffe das Risiko für bestimmte Erkrankungen erhöhen – aber gerade deshalb sollte man sie sicherheitshalber meiden.

Was ist mit Stevia? 

Stevia wird häufig als natürliches Süßungsmittel beworben – die sogenannten Stevioglycoside werden aber durch chemische Verfahren gewonnen, die mit “Natürlichkeit” wenig zu tun haben. Auch hier ist nicht eindeutig bewiesen, dass der Stoff langfristig unbedenklich ist.

3. Aromen

Blaubeer Cheesecake oder Pina Colada? Die Geschmacksrichtungen von konventionellen Proteinshakes klingen aufregend. Leider sind für den Geschmack aber keine Früchte, sondern Aromen zuständig, also ebenfalls synthetisch hergestellte Stoffe, die geschmacklich “echte Aromen” imitieren sollen. Auch Aromen sind nicht ganz unbedenklich; einige enthalten für den Menschen gefährliche Toxine. Die Bezeichnung “natürliches Aroma” ist irreführend. Denn meist stammt beispielsweise Erdbeeraroma nicht aus Erdbeeren, sondern wurde chemisch aus Schimmelpilzen, Bakterien und Enzymen hergestellt. Auch "natürliches" Pfirsich-, Kokos- oder Nussaroma hat nichts mit Früchten und Nüssen zu tun, sondern stammen aus Schimmel-Kulturen und landet so in Proteinshakes.

4. Weitere Zusatzstoffe

Die Liste der Zusatzstoffe ist bei vielen konventionellen Proteinpulvern erschreckend lang: Emulgatoren sorgen dafür, dass sich Proteinpulver gut in Wasser oder Milch auflösen, Trennmittel verhindern zusätzlich Klümpchen. Damit die Farbe nicht langweilig oder gar unappetitlich ist, werden Farbstoffe dazugegeben. Säuerungsmittelgeben dem Ganzen eine saure Geschmacksnote, senken den pH-Wert und konservieren.    

Was darf rein?

Statt Whey kann man hochwertige pflanzliche Proteinkomplexe verwenden, z.B. aus Erbsen, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen. Statt all der künstlichen Zutaten gibt es auch natürliche Alternativen: echter Geschmack aus gefriergetrockneten Früchten und Gewürzen, natürliche Süße, z.B. aus Kokosblütennektar, natürliches Geliermittel aus der Guarbohne, natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche, und vieles mehr. Warum die Industrie stattdessen auf Chemie setzt? Ganz einfach: Es ist viel billiger.

Am Ende entscheidest du, was in deinen Körper darf – und vielleicht fällt dir diese Entscheidung jetzt ein bisschen leichter?

Mehr als Protein.

Der erste Fitnessshake, der dich rundum versorgt - natürlich und nachhaltig!


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