Ab 30€ Versandkostenfrei bestellen (DE) - klimaneutral mit gogreen (DHL)!

  • Biosiegel
  • SSLSiegel
0

Ihr Warenkorb ist leer

Proteinshakes: 4 Zutaten, die du vermeiden solltest (5/5)

9 Kommentare

Proteinshakes: 4 Zutaten, die du vermeiden solltest (5/5)

Protein ist nicht gleich Protein – das wissen wir schon – und das gilt für deine Gesundheit genauso wie für den Planeten. Deshalb schauen wir uns heute mal konventionelle Proteinpulver an, erklären welche Zutaten du besser meiden solltest und stellen Alternativen vor.

1. Whey

Was ist überhaupt Whey? Whey ist der englische Begriff für Molkeprotein, also Protein, das aus Kuhmilch stammt. Es wird mit verschiedenen Verfahren aus der Milch extrahiert und konzentriert, um dann als Molkeprotein-Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat im Proteinpulver zu landen. Zwei Gründe sprechen gegen Whey: Erstens mehren verschiedene Studien den Verdacht, dass Bestandteile der Kuhmilch die Entstehung von Akne, Arterienverkalkung, Diabetes und Übergewicht begünstigen können. Darüber hinaus leiden sowohl der Regenwald, als auch die überzüchteten "Hochleistungs"-Kühe unter der Produktion von Whey – angesichts der vielen pflanzlichen Alternativen ziemlich unnötig. Oder anders gesagt: Warum sollten Soja, Erbsen und Co erst den Umweg über die Kuh nehmen – wenn wir sie auch direkt selbst essen können?

2. Süßstoffe

Die meisten konventionellen Proteinpulver schmecken ziemlich süß, enthalten aber gar keinen Zucker. Wie kann das sein? Die Antwort ist meistens eine Kombination aus unaussprechlichen Stoffen wie Sucralose, Acesulfam K, Natriumcyclamat oder Natriumsaccharin. Das sind Süßstoffe, also synthetisch hergestellte Ersatzstoffe für Zucker, die keine oder kaum Kalorien haben und dafür die Süßkraft von Zucker bei weitem übertreffen. Klingt erst mal super –.wo ist der Haken? Grundsätzlich sind künstliche Stoffe immer eine Belastung für den Körper, da sie nicht normal verstoffwechselt werden können, sondern z.B. in der Leber oder den Nieren umständlich abgebaut werden müssen. Außerdem kann es sein, dass die Zellen des Körpers sie nicht "erkennen", was abwehrende bzw. allergische Reaktionen hervorrufen oder zu ernsthaften Erkrankungen führen kann. Einige Studien belegen solche negativen Effekte auch für Süßstoffe: z.B. die des “ American journal of clinical nutrition” (erhöhtes Diabetesrisiko bei Getränken mit Süßstoff) oder die des " American journal of industrial medicin" (steigendes Krebsrisiko durch den Süßstoff Aspartam). Ein großes Problem: Studien und Tests untersuchen die Süßstoffe immer nur getrennt voneinander. Wie schädlich Kombinationen von verschiedenen synthetischen Ersatzstoffen sind, wurde jedoch nicht erforscht. Nach aktuellem Wissensstand ist also noch nicht eindeutig, wie stark Süßstoffe das Risiko für bestimmte Erkrankungen erhöhen – aber gerade deshalb sollte man sie sicherheitshalber meiden.

Was ist mit Stevia? 

Stevia wird häufig als natürliches Süßungsmittel beworben – die sogenannten Stevioglycoside werden aber durch aufwendige chemische Verfahren gewonnen, die mit “Natürlichkeit” wenig zu tun haben. Auch hier ist nicht eindeutig bewiesen, dass der Stoff langfristig unbedenklich ist. Stevia ist nur dann natürlich, wenn man man die Blätter der gleichnamigen Pflanze verwendet. Die fallen aber sowohl frisch als auch getrocknet unter die Novel Food Verordnung und dürfen in Europa nicht als Lebensmittel verwendet werden.

3. Aromen

Blaubeer Cheesecake oder Pina Colada? Die Geschmacksrichtungen von konventionellen Proteinshakes klingen aufregend. Leider sind für den Geschmack aber keine Früchte, sondern Aromen zuständig, also ebenfalls synthetisch hergestellte Stoffe, die geschmacklich “echte Aromen” imitieren sollen. Auch Aromen sind nicht ganz unbedenklich; einige enthalten für den Menschen gefährliche Toxine. Die Bezeichnung “natürliches Aroma” ist irreführend. Denn meist stammt beispielsweise Erdbeeraroma nicht aus Erdbeeren, sondern wurde chemisch aus Schimmelpilzen, Bakterien und Enzymen hergestellt. Auch "natürliches" Pfirsich-, Kokos- oder Nussaroma hat nichts mit Früchten und Nüssen zu tun, sondern stammt oft aus Schimmel-Kulturen und landet so in Proteinshakes.

4. Weitere Zusatzstoffe

Die Liste der Zusatzstoffe ist bei vielen konventionellen Proteinpulvern erschreckend lang: Emulgatoren sorgen dafür, dass sich Proteinpulver gut in Wasser oder Milch auflösen, Trennmittel verhindern zusätzlich Klümpchen. Damit die Farbe nicht langweilig oder gar unappetitlich ist, werden Farbstoffe dazugegeben. Säuerungsmittel geben dem Ganzen eine saure Geschmacksnote, senken den pH-Wert und konservieren. Wie auch Süßstoffe müssen sie über die Leber abgebaut werden, statt vom Körper normal verstoffwechselt werden zu können.    

Was darf rein?

Statt Whey kann man hochwertige pflanzliche Proteinkomplexe verwenden, z.B. aus Erbsen, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen. Statt all der künstlichen Zutaten gibt es auch natürliche Alternativen: echter Geschmack aus gefriergetrockneten Früchten und Gewürzen, natürliche Süße, z.B. aus Kokosblütennektar, natürliches Geliermittel aus der Guarbohne, natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche, und vieles mehr. Warum die Industrie stattdessen auf Chemie setzt? Ganz einfach: Es ist viel billiger.

Ein Blick auf die Zutatenlisten von Produkten aus dem Supermarkt lohnt sich, nicht nur bei Proteinpulver. Denn fast alle Fertigprodukte, Snacks und Süßigkeiten enthalten leider unerwünschte Zutaten. Am Ende entscheidest du, was in deinen Körper darf – und vielleicht fällt dir diese Entscheidung jetzt ein bisschen leichter?

Mehr als Protein.

Der erste Fitnessshake, der dich rundum versorgt - natürlich und nachhaltig!


9 Antworten

tTvDMNeLy
tTvDMNeLy

November 18, 2019

ZgXJTDSUMaxqYbR

XpvFYlfGQ
XpvFYlfGQ

November 18, 2019

jfeGKDHd

iNkDjnCHVd
iNkDjnCHVd

November 16, 2019

dgDlzPNsHhq

nxQoAJFUjak
nxQoAJFUjak

November 16, 2019

VRorqNQEwftSvU

BHsKzYTaLtJiErp
BHsKzYTaLtJiErp

November 16, 2019

uoPwdQYULCX

IjELBbsQxdiG
IjELBbsQxdiG

November 16, 2019

TxNWKyOpzUZcRL

cnaYbuPWfmXpkI
cnaYbuPWfmXpkI

November 16, 2019

PhKsDXOGHBzeS

JKcVNIMrtq
JKcVNIMrtq

November 15, 2019

xLuzonbG

HGQYnDNLboKVgs
HGQYnDNLboKVgs

November 15, 2019

cegwklAsXpbGE

Schreiben Sie einen Kommentar


Vollständigen Artikel anzeigen

MacherInnen: Handgefertigte Jeans von Johann Ruttloff
MacherInnen: Handgefertigte Jeans von Johann Ruttloff

7 Kommentare

Öffnet man die schwere Eisentür vor Johanns Atelier, scheint man in der Zeit zurück zu reisen und eine andere Welt zu betreten. Der große Raum steht voller alter Nähmaschinen, eine außergewöhnlicher als die andere. Da steht eine Merrow M-3Q-3 neben einer alten Cornely, alle wurden sie von Johann persönlich...
MacherInnen: Auf einen Tee mit Elke vom Teerausch
MacherInnen: Auf einen Tee mit Elke vom Teerausch

8 Kommentare

Normalerweise trinkt Elke Werner ihren Tee jeden Morgen frisch aufgebrüht in der Dresdner Heide, für uns macht sie heute eine kleine Ausnahme. Wir treffen uns vor ihrem Laden „Teerausch“ direkt in der Kunsthofpassage der Neustadt und machen es uns bei einer Tasse Matcha gemütlich.
Ein Baum für jeden Riegel - doch wer hilft uns dabei?
Ein Baum für jeden Riegel - doch wer hilft uns dabei?

7 Kommentare

Pro Jahr verschwinden noch immer etwa 10,4 Mio Hektar Tropenwälder. Das artenreichste Ökosystem der Erde wird damit zerstört. Dieser Entwicklung wirkt unser Partner Eden Reforestation Project entgegen. Das erfolgreiche Aufforstungsnetzwerk sorgt dafür, dass wieder mehr Bäume gepflanzt werden und "die grüne Lunge" der Erde gerettet wird.