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Plastik vermeiden –14 Tipps fĂŒr dich

Klar, wenn du und ich auf Plastik verzichten, verschwindet nicht sofort jeglicher MĂŒll von dieser Welt. Es gibt immer noch  schlechte Recyclingsysteme, zu wenig AufklĂ€rung ĂŒber PlastikmĂŒll in EntwicklungslĂ€ndern, illegale MĂŒlldeponien und insgesamt zu viel Plastik im System. (Die erschreckenden  Folgen fĂŒr unseren Planeten kennen wir ja schon
) Aber sollten wir trotzdem weiterhin Plastik verschwenden wie bisher und abwarten bis Politik und Wirtschaft die drĂ€ngenden Entscheidungen zur Reduzierung des MĂŒlls getroffen haben? Wir finden: nö!!

Zuerst den eigenen Umgang hinterfragen

Den eigenen Umgang mir VerpackungsmĂŒll zu hinterfragen, ist ein erster Schritt in eine plastikfreie Zukunft. Auch wenn du vielleicht denkst, dass du allein nichts verĂ€ndern kannst: je mehr Menschen nach Alternativen fragen, desto attraktiver wird es fĂŒr HĂ€ndler:innen und Konsument:innen, ihre Verpackung zu verĂ€ndern und desto schneller geht am Ende der Wandel zu einer Welt mit weniger Plastik. Das Gute ist: Es macht sogar Spaß, sich in Sachen Verpackungen & Co. ein bisschen herauszufordern. Vor allem, weil die nachhaltigen Alternativen meistens viel schöner aussehen und lĂ€nger halten.

Tipps fĂŒr Einsteiger:innen

Also, los geht’s mit Tipps fĂŒr die Einsteiger in Sachen Plastik vermeiden. Wir haben dir unsere Lieblingsfirmen und befreundete grĂŒne Start-ups verlinkt damit du direkt die ersten Dinge ausprobieren kannst:

  1. Jute ist das neue Plastik!  Wenn du Taschen,  Beutel und  Dosen zum Einkaufen mitnimmst, kannst du auf etliche Plastikbeutel und -verpackungen verzichten. Obst und GemĂŒse, Wurst oder KĂ€se gibts in vielen SupermĂ€rkten und BiolĂ€den auch unverpackt und kann dann in deinen mitgebrachten Dosen und  Beuteln landen.
  2. Mehrweg statt ein Einweg.  Durch wiederverwendbare Kaffeebecher aus  Bambus oder  ReishĂŒlsen können wirklich Berge von MĂŒll aus gĂ€ngigen Papp- und Plastikbechern verhindert werden: 320.000 Kaffeebecher landen nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe bundesweit pro Stunde (!!) im MĂŒll. In vielen CafĂ©s, Mensen, BĂ€ckereien und an einigen Bahnhöfen bekommst du sogar einen kleinen Rabatt, wenn du mit deinem eigenen Becher vorbeikommst. Und wenn du ihn mal vergessen hast, sind die Pfand-Becher von  recup eine tolle Alternative, die inzwischen auch schon in vielen LĂ€den ausgegeben werden.
  3. PET adĂ©!  Statt Saft oder Wasser in Plastikflaschen oder Tetrapacks zu kaufen, kannst du auf Glasflaschen zurĂŒckgreifen. Und damit du unterwegs nicht doch kurz vorm Verdursten die PET-Flasche am Kiosk mitnehmen musst, gibt's mittlerweile richtig gute Alternativen aus Glas oder Edelstahl, die du einfach am Wasserhahn auffĂŒllen kannst. So muss nie eine Flasche aufwendig gereinigt und recycelt werden. Und keine Sorge: in Deutschland gibt es regelmĂ€ĂŸige Trinkwasserkontrollen, um sicherzustellen, dass keine schĂ€dlichen Stoffe im Wasser enthalten sind. Ein weiterer Pluspunkt: Wenn man eine schöne Flasche hat, macht es doch gleich viel mehr Spaß, jeden Tag ausreichend zu trinken.
  4. Drinks ohne Plastik.  Trinkhalme aus Plastik wird es ab 2021 wohl sowieso kaum noch in der EU geben, wenn das Plastikverbot in Kraft tritt. Stattdessen kannst du deinen Drink mit einem Trinkhalm aus Glas, Edelstahl oder kompostierbarem Material schlĂŒrfen. 
  5. Glas statt Konserve.  Dinge wie Apfelmus, eingewecktes Obst oder vorgekochte Kichererbsen sind nun mal schon in ein GefĂ€ĂŸ abgefĂŒllt. Aber du kannst statt zur Konserve zu greifen auch die Alternative im Glas nehmen.

Plastikfreie Tipps fĂŒr Fortgeschrittene

  1. Probier’s mal unverpackt!  Auf dem Wochenmarkt, in Bio- und Unverpackt-LĂ€den sind die meisten Dinge unverpackt. Dort kannst du dir einfach so viel, wie du brauchst in dein mitgebrachtes GefĂ€ĂŸ fĂŒllen (lassen). Du musst also auch nicht mehr kaufen, als du eigentlich brauchst, nur weil die VerpackungsgrĂ¶ĂŸe die Menge vorgibt. Extra-Plus: Oft bekommst du auf dem Wochenmarkt Lebensmittel aus deiner Region und kannst die Produzenten kennenlernen und Fragen stellen! Wenn das mal nichts ist! :) 
  2. Frische ohne Alu.  BienenwachstĂŒcher sind eine super Alternative um Lebensmittel lange frisch zu halten - ganz ohne Alu- oder Frischhaltefolie. Und manchmal reicht es vielleicht auch, einfach einen Teller auf die SalatschĂŒssel zu legen. 
  3. Aus alt mach neu.  Plastik, das nun eh schon in deiner Wohnung gelandet ist, kannst du hĂ€ufig wiederverwenden. Eine leere Shampooflasche zum Beispiel kann entweder im Unverpackt-Laden mit neuem oder zu Hause mit deinem selbstgemachten Shampoo aufgefĂŒllt werden. Die Plastikdose vom Eis von gestern kann heute eine Brotdose sein oder als Aufbewahrungsbox fĂŒr Kleinkram dienen.
  4. Was brauchst du wirklich?  Das klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich unsexy und aufwendig, aber am Ende spart sie dir viel Zeit und Energie: deine Einkaufsliste. Du kannst dich einfach am Ende der Woche einmal gemĂŒtlich hinsetzen und ĂŒberlegen, was du nĂ€chste Woche kochen möchtest und dementsprechend einkaufen musst – und wo du das am besten ohne Verpackung bekommst. Dann gehst du nur einmal einkaufen und kannst den Rest der Woche entspannt auf das zurĂŒckgreifen, was du zu Hause hast.
  5. Tabs statt Tube und Bambus im Becher.  Beim ZĂ€hneputzen helfen dir  Zahnputztabs genauso gut wie die herkömmliche Zahncreme. Und: Sie sind in einer einfachen PapiertĂŒte verpackt – kommen also ohne jegliches Plastik aus. Und dazu gibts eine  BambuszahnbĂŒrste. Die kannst du fast vollstĂ€ndig (bis auf den BĂŒrstenkopf) im BiomĂŒll entsorgen. Bambus wĂ€chst nĂ€mlich nicht nur super schnell nach, es ist auch ein natĂŒrlicher Stoff, der sich nach einer Weile auf dem Kompost rĂŒckstandslos zersetzt. 
  6. Seife wie bei Oma.  Statt der FlĂŒssigseife aus dem Plastik Pumpspender kannst du, wie Oma, ein StĂŒck Seife auf den Waschbeckenrand legen. Die ist im Gegensatz zu FlĂŒssigseife meistens nur in Papier eingeschlagen. (Bestellen kannst deine Seife zum Beispiel bei unseren Freunden von hello simple oder hier)Zum Haarewaschen kannst du auf festes oder selbstgemachtes Shampoo zurĂŒckgreifen. Es gibt inzwischen so viele verschiedene Möglichkeiten, ohne Shampooflaschen auszukommen: Haarseife, Shampoo-Bars, selbstgemachtes Shampoo mit Natron, Roggenmehl oder Heilerde etc. Da ist auf jeden Fall fĂŒr jeden Haartyp und jede Haarwasch-Routine was dabei.
  7. Das kann man doch noch retten.  Wenn irgendetwas in deinem Leben kaputt geht, sei es dein Fahrrad, der GeschirrspĂŒler oder das Handy-Display, musst du es nicht gleich wegschmeißen! Viele Dinge kann man ganz einfach reparieren und/oder das kaputte Teil durch ein Ersatzteil austauschen. Befrag’ dazu einfach das Internet, deine Freunde oder einen Experten in deiner NĂ€he. In einigen StĂ€dten gibt es inzwischen auch schon sogenannte Repair-CafĂ©s, wo du bei einem Kaffee gemeinsam mit den Mitarbeitern dort gemeinsam reparieren kannst, was kaputt gegangen ist. So stehst du nicht alleine da mit einem StĂŒck Technik, das du vielleicht nicht verstehst und kannst sogar noch was dazulernen. 
  8. Second Hand hat Stil!  Und es ist auch noch wahnsinnig umweltfreundlich! Fast alles, was du neu bekommst, kannst du dir auch gebraucht kaufen, egal ob Technik, KĂŒchengerĂ€te oder Kleidung. Und wenn du etwas nicht mehr brauchst, kannst du es auch noch weitergeben, statt es gleich wegzuwerfen. Die Möglichkeiten dazu sind riesig: du kannst auf den Flohmarkt gehen, in Second Hand- und GebrauchtwarenlĂ€den oder auf diverseren Plattformen im Internet stöbern und verkaufen.
  9. Und wenn du  plastikfrei snacken willst, dann empfehlen wir dir nucao und numove! :)

Also auf in ein Leben mit weniger Plastik! Wie weit bist du schon damit, deinen Plastikverbrauch zu reduzieren? Hast du noch Tipps fĂŒr uns? Wir sind gespannt, deine zero waste Hacks kennenzulernen - pack sie einfach unten in die Kommentare! 

 

Viele weitere Infos zum Thema Plastik kannst du ĂŒbrigens im Plastikatlas der Heinrich-Böll-Stiftung nachlesen.  

 

#letsgrowtogether

Nachhaltiger leben: make green the new normal