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Traditionen und Bräuche an Ostern sind oft nicht nachhaltig

Ostertraditionen – oft nicht das Gelbe vom Ei

Der Countdown läuft: Am 17. April ist Ostersonntag. Schnell noch ein paar Eier bemalen, dass Osterlamm kaufen und den Schokoladenkonsum auf’s nächste Level heben? Viele von uns halten an Traditionen fest, ohne diese zu hinterfragen. Dabei haben einige davon unschöne Auswirkungen auf unser Klima. Warum sich einige Bräuche überhaupt etabliert haben und wie du ein kompromisslos gutes Fest feierst, erfährst du in diesem Beitrag:

Fakten rund um das Osterfest

Wusstest du, dass nicht Weihnachten, sondern Ostern das älteste und bedeutendste christliche Fest ist? Umfragen zufolge gehen zwar weniger als 20 % der Deutschen in die Kirche zur Ostermesse, aber Geschenke stehen bei allen hoch im Kurs. Fast 80 % der Befragten bereiten ihren Liebsten zum Fest ein Geschenk und mindestens ebenso viele dekorieren ihre Wohnung österlich.

 

Außerdem ist Ostern die Hochsaison für Schokoladeneier und Schokohasen: In der Woche vor Ostern werden mehr Süßigkeiten gekauft als in allen anderen Wochen des Jahres! Die süßen Hasen überholen als beliebtestes Ostergeschenk sogar den Schokoweihnachtsmann zur Weihnachtszeit.

 

Auch die Spielzeugindustrie profitiert von den traditionsreichen Feiertagen. Denn neben Schokolade landen auch immer häufiger kleine Geschenke wie Spielzeuge im Osterkörbchen. 

 

Und dann wären da ja noch die ganzen Eier … 

Ostern mit Kindern und nucao

Ei, Ei, Ei – woher kommt der Ostereier-Brauch?

Ostereier essen, ausblasen, bemalen, suchen – warum wird das Ei so sehr gefeiert?

Im Durchschnitt verdrückt jede:r Deutsche jährlich über 200 Eier. In der Osterzeit sogar 75 % mehr – das Schokoei nicht mitgerechnet. 

 

Die Wertschätzung der Eier hat ihren Ursprung im Mittelalter. In der Fastenzeit vor Ostern wurden Fleisch und Eierspeisen von der Kirche verboten. Als Folge dessen und weil Hühner im Frühling eine gute Legezeit haben, sammelten sich große Mengen Eier an. Um diese nicht verderben zu lassen, wurden sie abgekocht und haltbar gemacht.

 

Ein Teil davon wurde hübsch verziert in die Kirche mitgenommen oder diente als Geschenk und Belohnung für artige, fleißige Kinder. Noch immer gilt das Ei als Zeichen neuen Lebens und Symbol der Auferstehung.

 

Richtig bunt wurde es ab dem 12. Jahrhundert mit dem Bemalen der Eier. Hauptsächlich in der Farbe Rot, als Zeichen für das Blut Christi. Zusätzlich wurden die Eier bemalt und mit den verschiedensten Techniken verziert. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten.

 

Und wer versteckt die Eier? Natürlich der Osterhase höchstpersönlich ...

Ostereier nachhaltig färben

Was hat ein Hase mit Ostern zu tun?

Der Hase ist zu DEM Symbol für Ostern geworden. Aber warum eigentlich? Wirft man einen Blick auf die historische Überlieferung, war nicht nur das Häschen als Osterbote unterwegs. Je nach Region hat diese Rolle auch der Fuchs, Rabe, Storch, Kuckuck oder die Osterhenne übernommen.

 

Warum sich letztendlich der Osterhasen durchsetzen konnte, ist nicht eindeutig geklärt. Jedoch gibt es einige Vermutung, wie zum Beispiel die populäre Version des missglückten Osterbrotes: Das traditionell gebackene Osterbrot in Form eines Lamms verformte sich einst im Ofen so stark, dass es eher einem Hasen ähnelte.

 

Eine weitere Möglichkeit, warum der Mümmelmann zum Ostersymbol wurde: Hasen sind – ebenso wie Hennen und Eier – ein Zeichen der Fruchtbarkeit. Denn die Tiere, die im Frühjahr nach dem langen Winterschlaf als erstes Nachwuchs bekommen, sind die Hasen.

Ostern ohne Plastik feiern

Andere Länder, andere Osterbräuche

Die Bräuche rund um Ostern sind nicht überall gleich. In Schweden versteckt zum Beispiel nicht der Hase die Eier, sondern das Osterküken. 

 

Auch in Australien wird der Osterhase ersetzt: durch den Osterbilby, ein einheimisches Tier mit großen Ohren und weichem Fell. Hasen wurden dort nämlich im 19. Jahrhundert von europäischen Einwandernden als Jagdbeute im australischen Busch ausgesetzt. Aufgrund ihrer starken Vermehrung wurden sie schnell zur Bedrohung für die Natur. Unter dem Motto "bilbies, not bunnies" versucht der australische Naturschutzverband Anti-Rabbit-Research-Foundation den in Verruf geratenen Hasen durch den einheimischen Bilby zu ersetzen.

 

In Finnland und Tschechien wiederum schlagen sich die Menschen am Osterfest gegenseitig mit einem Birkenstock auf den Rücken. Der Stock soll hierbei den Palmwedel symbolisieren, mit dem Jesus beim Einzug nach Jerusalem empfangen wurde. 

 

Feucht-fröhlich geht es hingegen in Polen zu. Dort bespritzen sich die Menschen mit Wasser, während man in Bulgarien rohe Eier gegen die Kirchenmauern oder auf Familienmitglieder wirft. Bleiben die Eier intakt, bedeutet das Glück für’s kommende Jahr.

 

In Großbritannien erfreut sich das sogenannte „Egg-Shackling“ großer Beliebtheit: Kindern schreiben ihren Namen auf ein rohes Ei, legen es anschließend in ein Sieb mit anderen Eiern und schütten das dieses dann so lange, bis nur noch ein Ei unversehrt ist. Wem dieses Ei gehört, wird mit besonders viel Glück belohnt.

Warum viele Ostertraditionen nicht das Gelbe vom Ei sind

Schokolade? Feiern wir auch. Aber mehrlagig eingepackt in Alu und Plastik und zusätzlich noch in eine Plastiktüte gefüllt? Da vergeht uns der Genuss. Die Devise lautet anscheinend: Doppelt hält besser. Denn viele Ostersüßigkeiten liefern mehr Verpackungsmüll als Schokolade. Und der landet früher oder später in der Umwelt. Außerdem sind herkömmliche Naschereien meist vollgepackt mit billigen, minderwertigen Zutaten wie Palmöl, Milch und Milchpulver. Für die Gewinnung von Palmöl wird der Regenwald immer weiter zerstört und der hohe Milchkonsum befeuert Massentierhaltung und Klimawandel gleichermaßen. 

Ostern – das Fest für Plastikmüll und Umweltverschmutzung?

Zusätzlich wird bei fast jeder dritten Person ein ordentliches Festessen aufgetischt. Fisch an Karfreitag sowie Lamm am Ostersonntag scheinen unverzichtbar.

Stärker als der Fleischkonsum zu den Feiertagen steigt nur der Schokokonsum: 1,1 kg Schokolade pro Haushalt! Also doppelt so viel wie sonst im Jahresdurchschnitt. Der verwendete Kakao birgt ein weiteres Problem: Bei herkömmlicher Schokolade ist dieser nämlich so unfair bezogen, dass die Bauern und Bäuerinnen auf den Kakaoplantagen kaum ihren Lebensunterhalt finanzieren können.

Neben der Schokolade gesellt sich kurzlebiges Plastikspielzeug ins Osternest. Und mit ihm Mineralöl, das sich in vielen Spielfiguren versteckt.

Plastikeier sind schlecht für die Umwelt

Und die beliebten, eingefärbten Ostereier? Die sind häufig mit synthetischen Farben behandelt, die gesundheitsgefährdende Stoffe beinhalten. Auch die Osterdeko ist häufig aus Plastik und hinterlässt mehr Abfall als Festtagsstimmung.

Puh … müssen wir jetzt also auf Ostern verzichten? Natürlich nicht! Wir wären nicht the nu company, wenn wir dir keine Lösung an die Hand geben würden.

Ostersüßigkeiten ohne Reue? So geht's:

Lasst uns nicht auf Schokolade verzichten, sondern auf Plastik und tierische Zutaten. Denn mit unseren Produkten lassen sich Genuss und gutes Gewissen auch an den Feiertagen kombinieren:

- unvergleichlich lecker

- vegan

- bio

- klimafreundlich

- fair

und tragen zur Wiederaufforstung der Wälder bei.

Pünktlich zum Fest hoppeln bei uns limitierte Sondereditionen in die Osternester. Allen voran unser nucao Bunny. Der Kakao ist 100 % Fairtrade und unterstützt somit alle Beteiligten – auch am Anfang der Lieferkette. Stolz ist es in den nachhaltigen Pappkarton gehüpft und hat dort eine Überraschung versteckt: ein Hasen-Ausmalbild zum Ausmalen und Ausschneiden.

Damit das Befüllen der Nester besonders stressfrei ist, haben wir für dich abwechslungsreiche Bundles zusammengepackt. Genießen, Proteine sichern, backen, verschenken oder verstecken – hier ist für jede:n etwas dabei abwechslungsreiche Bundles

Hol’ dir jetzt kompromisslos gute Werte nach Hause. Für ein Osterfest, wie es sein sollte.

Familie feiert Ostern mit dem nucao Bunny

Jetzt gewissenhafte Ostergeschenke sichern:

Quellen:

https://ostern.tagesspiegel.de/osterbraeuche/

https://ostern.tagesspiegel.de/schoko-osterhasen/

https://utopia.de/galerien/schokohasen-osterhasen-bio-fair/#2

https://ostern.tagesspiegel.de/die-geschichte-des-osterhasen/

https://www.ruhr24.de/welt/ostern-schlaegt-weihnachten-viel-geben-suesses-13150576.html

https://www.marconomy.de/ostereier-schokohasen-und-geschenke-so-feiert-deutschland-ostern-a-599113/