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Der nachhaltigste Shaker der Welt.

Warum ein Shaker von Alibaba für uns keine Option ist und wie wir aus biobasiertem Kunststoff eine nachhaltige und langlebige Lösung geschaffen haben.

Du hast genug von billigen Plastik-Shakern? Wir auch! Also haben sich bei the nu company die klügsten Köpfe zusammengesetzt, um dafür eine Lösung zu finden. Nach über einem Jahr Recherche und Kooperationsarbeit mit crafting future sind wir stolz auf die Entwicklung einer nachhaltigen und klimaneutralen Alternative, die jeden Alltag bereichert.

Das Problem mit bestehenden Shakern auf dem Markt

Unser Proteinshaker basiert auf dem Rohstoff Zuckerrohr und ist das Ergebnis echter Pionierarbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen Produktentwicklung. Warum? Die handelsüblichen Shaker werden aus konventionellen und erdölbasierten Kunststoffen wie Polypropylen produziert, meist unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen in China. Das ist zwar billig, aber weder ökologisch noch sozial nachhaltig. Dass du stundenlang Flüssigkeiten in einem Shaker umherträgst, von dem gesundheitsschädliche Stoffe in dein Getränk abgegeben werden, war dir dabei vielleicht noch gar nicht bewusst.

Deshalb war uns bei der Entwicklung von unserem Shaker besonders wichtig, nachhaltiges Material einzusetzen und ein möglichst zeitloses, langlebiges Produkt für den regelmäßigen Gebrauch zu schaffen. Was dich dabei vielleicht am meisten überrascht: Unser Shaker enthält biobasierten Kunststoff.

Zuckerrohr

Nachhaltiger Shaker aus Plastik? I don’t get it.

Wie Du bestimmt schon weißt, stellen wir uns generell mit unserer Philosophie gegen Plastikmüll, wie Du auch an unserer plastikfreien Verpackung unserer Produkte nucao und nupro sehen kannst. Aus diesem Grund haben wir uns auch gründlich informiert, um mögliche Alternativen zu einem Shaker aus Plastik zu finden. Glas geht leicht kaputt, ist schwer und benötigt einen Aludeckel. Edelstahl verbraucht zu viel CO2 in der Herstellung und benötigt eine Kunststoffdichtung. Weizengrasshaker aus China? Haben neben dem langen Transport weg auch noch Erdöl-Anteile und ominöse Zusätze. Nach dem langen Rechercheprozess und sehr intensiven Diskussionen im Team, war für uns klar: Wir müssen hier (vorerst) einen Kompromiss finden.

Zuckerrohrmelasse als das Material der Wahl 

Wir haben uns deshalb für den biobasierten Kunststoff aus Zuckerrohrmelasse entschieden. Warum? Darin vereinen sich zentrale positive Eigenschaften: 100% recyclebar, biobasiert, langlebig, ohne Erdöl und ohne Giftstoffe. Wir verwenden also kein billiges Plastik, sondern verarbeiten einen biobasierten Kunststoff, der klimaneutral produziert und verschickt wird. 

Zuckerrohrmelasse ist ein Nebenprodukt, welches bei der Verarbeitung von Zuckerrohr entsteht. Auf der Basis von Zuckerrohr und natürlichen Mineralien, kommt dieser Kunststoff gänzlich ohne Erdöl oder schädliche Additive aus und kann trotzdem ohne Probleme über den gelben Sack recycelt werden. Die meisten biobasierten Materialien lassen sich nicht über die gängige Abfallwirtschaft recyceln (wie z.B. PLA aus Mais) und werden lediglich verbrannt. Uns dagegen ist wichtig, Kreislaufwirtschaft konsequent zu denken. Beim Design des Produkts haben wir nicht nur auf eine gelungene Optik gesetzt, sondern uns auch darauf fokussiert, wirklich alle Bauteile aus dem selben Material zu fertigen. Etablierte Prozesse in der Industrie erkennen das Monomaterial und die Kreislaufwirtschaft nimmt seinen Lauf. 

Insights aus der Produktion: Hier erhält der Shaker seine einzigartige Form. Das Werkzeug dafür wurde extra angefertigt.

Neues Design – made inhouse

Diese Konsequenz in der Kreation spiegelt auch das neuartige Design wider, das bei uns intern entwickelt wurde. Während die meisten anderen Shaker, spätestens beim Deckel, auf einen wilden Mix aus organischen und geometrischen Formen zurückgreifen, besticht unser Shaker durch klare, geradlinige Sprache. Statt dem sich leicht öffnenden Druckverschluss haben wir einen schlichten Schraubverschluss entwickelt, der dicht bleibt, und dessen dezente Profilierung ein leichtes Aufdrehen auch bei rutschigen Fingern ermöglicht. Damit der Shaker seine neue Form erhält, wurden die Werkzeuge dafür extra von unserem Kooperationspartner crafting future angefertigt.

Klimaneutraler Shaker – made with friends

Darüber hinaus war uns sehr wichtig, dass die Produktion der Shaker so lokal wie möglich stattfindet. Deshalb arbeitet crafting future mit einem Familienbetrieb nördlich von Hamburg zusammen. So stellen wir kurze Lieferwege sicher und erreichen einen möglichst kleinen CO2-Fußabdruck.

Da wir die komplette Lieferkette kennen – vom Rohstoff, über Design, Produktion und Logistik bis hin zur Entsorgung – konnten wir den CO2- Fußabdruck des Produkts genau ermitteln. Durch unsere stetige Optimierung hin zu einem umweltfreundlichen Produktionsprozess konnten wir den CO2-Ausstoß des Shakers auf ca. 1 kg CO2 pro Shaker senken. Das entspricht einer knapp 7-minütigen heißen Dusche. Die anfallenden CO2-Emissionen werden über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Soacha, Kolumbien ausgeglichen. Mehr darüber erfahrt ihr hier.

Ein Vorreiter in der Entwicklung

Unser nachhaltiger und klimaneutraler Shaker hat eine beeindruckende Entwicklungsreise hinter sich gebracht. Für die zukünftige Weiterentwicklung, sind wir sind uns bewusst, dass ein kunststoffbasierter Shaker nicht die perfekte Lösung ist. Aber Vorreiter sein, heißt manchmal auch Kompromisse einzugehen. Leider gibt es auf dem Markt noch keine 100% nachhaltige Alternative ohne Kunststoff, auf die wir zurückgreifen hätten können. Wir setzen in diesem Punkt auf die Weiterentwicklung der Verpackungsindustrie.

Deswegen aber gar keine Alternative anzubieten, ist für uns auch keine Lösung. Wir können diesen Kompromiss rechtfertigen, weil wir den Shaker als ein mehrfach genutztes Produkt einordnen, was im Gegensatz zu Verpackungen, nicht gleich im Müll landet. Ähnlich wie bei Tupperdosen kann man auch bei diesem Shaker von einer langen Lebensdauer ausgehen. Wer diesen Shaker nutzt, ist auch als Konsument in der Verantwortung. Nachhaltigkeit profitiert von regelmäßiger Wiederverwendung der darauf ausgelegten Produkte. Falls der Shaker eines Tages genug geschüttelt und gerührt hat, dann freut sich die Umwelt über eine Entsorgung im gelben Sack, wo er zu 100% recycelt werden kann.