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Wo Schokolade draufsteht, darf nicht nur Zucker drin sein.

In Deutschland sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen und 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig – auch, weil sie zu viel Süßes essen. Statt der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen 25 Gramm Zucker pro Tag, verzehren wir im Durchschnitt 90 Gramm.

Deutsche konsumieren im Durchschnitt mehr als 90 Tafeln Schokolade im Jahr. Raffinierter Zucker ist immer noch eine der billigsten Zutaten für die Lebensmittelindustrie und wird deswegen fast überall verwendet.

Die “Zuckerlobby” sorgt nach wie vor dafür, dass Zucker und dessen Auswirkungen auf unseren Körper verharmlost werden. Und das über Jahrzehnte hinweg. Die WHO sieht in Zuckersteuern ein wirksames Mittel, um weltweit gegen den Vormarsch von krankhaftem Übergewicht (Adipositas) und dessen Folgeerkrankungen vorzugehen.

Eine Studie der Universität Zürich in Kooperation mit dem Universitätsspital Zürich hat nun bestätigt, dass zugesetzter Zucker die Fettproduktion der Leber drastisch erhöht, wodurch langfristig das Risiko für Krankheiten wie Fettleber oder Typ 2-Diabetes signifikant steigt.⁠

Warum zu viel Industriezucker ungesund für uns ist und Schokolade nicht nur aus Zucker bestehen sollte.

Warum wir uns gegen günstigen Industriezucker entscheiden

Unsere Riegel enthalten mit 17% Zuckeranteil auf 100g im Schnitt sehr viel weniger Zucker als vergleichbare Schokoriegel! Das lässt den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen, während er bei herkömmlichen Riegeln extrem in die Höhe schießt. Was danach folgt, ist das altbekannte Zuckertief – und darauf hat doch niemand Bock, oder?⁠

Falls du dich jetzt fragst, was überhaupt im Körper passiert, wenn du Zucker konsumierst, kommt hier nochmal eine kleine Zusammenfassung:

  1. Die Zuckerketten werden in ihre Bestandteile zerlegt und gelangen über den Darm direkt ins Blut. ⁠
  2. Durch die Aufnahme von Glucose ins Blut steigt der Blutzuckerspiegel an. Der Körper schüttet daraufhin mehr vom Hormon Insulin aus, das dafür sorgt, dass Glukose von den Zellen überhaupt aufgenommen werden kann. ⁠
  3. Dort dient der Zucker als schneller Energielieferant. Überschüssige Energie lagert der Körper aber als Fett ein.⁠
  4. ⁠Auf kurze Sicht, bietet Zucker ein kurzes Energiehoch inklusive anschließendem Zuckertief. Auf lange Sicht können durch einen zu hohen Zuckerkonsum aber auch lebensbedrohliche Krankheiten entstehen. 

Deshalb kritisieren wir den hohen Zuckergehalt von verarbeiteten Lebensmitteln und dass die Politik Lobbyarbeit für Lebensmittel betreibt, die nachweislich gesundheitsschädlich sind! Unserer Meinung nach sollte in Deutschland eine Zuckersteuer her! In Großbritannien hat diese z.B. dazu geführt, dass der durchschnittliche Zuckergehalt in den britischen Getränken gesunken ist und sich der Konsum stark gezuckerter Getränke halbiert hat. Das genaue Studieren der Inhaltsstoffe verarbeiteter Lebensmittel könnte überflüssig werden, sollte Deutschland eine Zuckersteuer einführen.

Warum wir Kokosblütenzucker verwenden und wie das mit unserem Kampf gegen den zu hohen Zuckerkonsum zusammenpasst? ⁠Alle, die schon einmal Kokosblütenzucker probiert haben, wissen, dass er vor allem durch seinen besonderen Geschmack besticht! Auch wir haben uns für Kokosblütenzucker entschieden, weil er unseren Riegeln eine lecker-karamellige Note verleiht und den wahren Kakaogeschmack unserer Riegel noch besser zur Geltung bringt. ⁠Zurzeit kommt es für uns noch nicht in Frage, komplett auf den Zucker in unseren Riegeln zu verzichten. Aber wir sagen niemals nie.

Warum eine Zuckersteuer sinnvoll wäre

Die WHO sieht in Zuckersteuern ein wirksames Mittel, um weltweit gegen den Vormarsch von krankhaftem Übergewicht (Adipositas) und dessen Folgeerkrankungen vorzugehen. Aber würde das klappen?

Steuern in Form einer #sugartax#healthtax oder einer #foodtax werden aktuell in vielen Ländern erhoben. Norwegen, Mexiko, England, Ungarn und Co. verzeichnen bereits erste gute Ergebnisse, während sich die deutsche Regierung und vor allem unsere Ernährungsministerin Julia Klöckner noch ziemlich querstellen.

In der Gesundheitspolitik hat man bereits gesehen, wie sich der Konsum bei Tabak und Alkohol positiv verändert, wenn eine Steuer eingeführt wird. Denn Steuern haben eine Signalwirkung auf Verbraucher:innen und können so ihr Kaufverhalten positiv beeinflussen. Bei der Zuckersteuer gehts also nicht darum, Konsument:innen zu bevormunden, sondern sie zu schützen. Das Ganze erzielt natürlich die besten Ergebnisse, wenn es mit der Aufklärung über #Zucker einhergeht.

Süßstoffe statt Kokosblütenzucker? Nein Danke!

Wir werden ab und zu gefragt, warum wir nicht auf Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe umsteigen. Die Wirkung dieser Stoffe auf die Gesundheit wird seit langem sehr kontrovers diskutiert. Unter Ernährungswissenschaftler:innen gelten Süßungsmittel noch als “Black Boxes“, da bislang nur wenige brauchbare Daten erhoben wurden. Mensch weiß wenig über die Stoffe und deren Auswirkungen auf unseren Körper – vor allem bei einem andauernden und regelmäßigem Konsum. Während einige Studien die Harmlosigkeit von Süßstoffen belegen, bestätigen andere sogar eine Gewichtszunahme, ein höheres Risiko für koronare Herzkrankheiten und in Kombi mit Kohlenhydraten eine Beeinträchtigung des Glukosestoffwechsels. Einige Zuckeraustausstoffe können zudem stark abführend wirken – das klingt vielleicht erstmal harmlos, ist auf Dauer aber eine ziemliche Belastung für unseren Darm. ⁠

Nachgewiesen werden konnte jedoch die negative Auswirkung von Sucralose, einem chemischen Süßstoff, auf das tierische Körpergewicht. Durch Sucralose entstand bei Fruchtfliegen ein Süße-/Energieungleichgewicht, welches eine neuronale Hungerreaktion auslöste und dadurch die Nahrungsaufnahme erheblich erhöhte. Ob hier jedoch von Tier auf Mensch geschlossen werden kann ist noch nicht ausreichend untersucht. Gleiches gilt für die Erhöhung des Risikos für Glukose-Intoleranz. ⁠⁠

Aber vor allem die #Natürlichkeit, die unsere Produkte ausmacht, wäre durch den Einsatz von synthetischen Süßstoffen nicht mehr gegeben. Denn wir sind keine Fans davon, unsere Produkte durch Füllmittel, Farbstoffe, Süßstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Co. schöner, leckerer oder lighter zu machen.⁠

Du siehst: Für uns steht es in keinem Gegensatz auf den Schaden, den ein zu hoher Zuckerkonsum verursachen kann, aufmerksam zu machen und trotzdem eine Prise Kokosblütenzucker in unserer Rezeptur zu verwenden. Viel lieber möchten wir durch unsere Produkte zeigen, dass Snacks auch mit sehr viel weniger Zucker unglaublich lecker und trotzdem sehr natürlich sein können.

Quellen und weitere Infos:
Polyák (2010): Effects of artificial sweeteners on body weight, food and drink intake⁠.
Dalenberg, Patel (2020): Short-Term Consumption of Sucralose with, but Not without, Carbohydrate Impairs Neural and Metabolic Sensitivity to Sugar in Humans
Bettina Geidl-Flueck, Michel Hochuli: Fructose- and sucrose- but not glucose-sweetened beverages promote hepatic de novo lipogenesis: A randomized controlled trial, DOI: https://doi.org/10.1016/j.jhep.2021.02.027
https://www.ifb-adipositas.de/adipositas/entwicklungen
https://www.wiwo.de/technologie/forschung/who-warnt-vor-verstecktem-zucker-verwirrende-begriffe/10864566-2.html
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/who-fordert-zuckersteuer-10784/
https://www.ages.at/themen/ernaehrung/who-zucker-empfehlungen/
https://www.deutschlandfunk.de/diskussion-um-zuckersteuer-weniger-fettleibigkeit-weniger.676.de.html?dram:article_id=458219
https://www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/suessungsmittel/
https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/bewertung_von_suessstoffen.pdf
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Zuckerersatz-Wie-gesund-sind-Xylit-Stevia-Erythrit,zucker386.html
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278691518308780
https://cebp.aacrjournals.org/content/cebp/15/9/1654.full.pdf
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/19338244.2013.828674
https://www.youtube.com/watch?v=d4SHoOTxWBk
https://www.food-monitor.de/2013/07/die-wahrheit-ueber-stevia-steviolglycoside-und-stevioside/
https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00216-009-2881-y

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