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Klimaneutralität – Warum Produkte auch für deine Kinder gut sein müssen. Und die Kinder deiner Kinder deiner Kinder.


Wusstest du, dass manche Lebensmittel wahre Klimakiller sind? Leider sorgt auch Schokolade für den Ausstoß unzähliger Treibhausgase. Trotzdem werden wir unseren Wunsch nach klimaneutralen Produkten niemals aufgeben, den wo ein Wille, da ein Weg.

Hand aufs Herz. Wenn man sich genauer damit beschäftigt, aus welchen Ländern die Zutaten unserer Produkte kommen, wird eines deutlich: Unser Riegel ist nicht besonders regional. Während einige Rohwaren wie Sonnenblumenprotein und Johannisbeerpulver zwar aus Europa kommen, werden insbesondere unsere Hauptzutaten wie Kakao, Hanfsamen und Kokosblütenzucker in entfernteren Ländern angebaut und verarbeitet. So gerne wir all unsere Rohstoffe so nah wie möglich direkt von deutschen Feldern beziehen würden — bei dem Bezug einiger Zutaten ist unsere Wahl leider alternativlos. Was wäre denn ein Schokoriegel ohne Kakao?

Unser Nachhaltigkeitskonzept und CO2 Ausgleich.

Auch für Kakaoanbau müssen Regenwälder sterben

Neben Soja,- Kaffee- und Palmplantagen gehören die Kakaoplantagen zu den Hauptverursachern der Regenwaldabholzung. Die Regenwälder werden gerodet und kilometerweite Monokulturen von Kakao entstehen. Ohne den Schutz des Regenwaldes benötigen die schattenliebenden Bäume mehr Wasser und müssen meist zusätzlich mit Pestiziden und Herbiziden geschützt werden. Das führt dann zu einem erhöhten Wasserverbrauch von durchschnittlich 1700 Litern Wasser pro 100g Schokoladentafel. Dazu kommen CO2-Emissionen, die bei der Herstellung entstehen. – Ein Kilo Kakaomasse verursacht durchschnittlich 3,5 kg CO2.

Zwar gibt es inzwischen einen CO2-Preis für Unternehmen, die solche Produkte in den Verkehr bringen, doch der Preis ist unserer Meinung nach viel zu niedrig. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Verteuerung von CO2-Zertifikaten am effizientesten zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Stromsektor führen würde.

Kein Produkt ist Emissionsfrei

Zugegeben, egal welches Produkt man herstellt, Emissionen werden eigentlich fast immer freigesetzt. Man sollte bedenken: Der Transport fällt bei den Emissionen eines Lebensmittels vergleichsweise gering aus. Transport macht durchschnittlich rund 4% der Emissionen aus. Andere Faktoren wie Herstellung, Produktion, Wasserverbrauch oder Anbaumethoden spielen oft größer ins Gewicht: Ein Allgäuer Käse oder eine Frankfurter Wurst kann durch die Tierhaltung und Verarbeitung weitaus höhere Emissionen verursachen, als Kakaobohnen oder Obst vom anderen Ende der Welt. Entscheidend ist also nicht nur die Herkunft, sondern auch, wie klimafreundlich Rohstoffe produziert werden. Trotzdem lässt sich nicht von der Hand weisen: es gibt einige Faktoren die auf das CO2-Konto unserer Produkte einzahlen. Ein unlösbares Problem? Keineswegs.

Wo ein Wille, da ein Weg: Wie Schokolade klimaneutral wird

Deshalb haben wir gleich mehrere Lösungsansätze parat:

  1. Dadurch, dass alle unsere Lieferant:innen und Rohstoffe Bio-zertifiziert sind, tragen unsere Lieferant:innen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Wasser und Luft bei, indem auf Pestizide und chemisch-synthetische Dünger, sowie chemische Zusätze verzichtet wird. Außerdem fördern Bio-zertifizierte Betriebe die Artenvielfalt, indem sie hauptsächlich Rohstoffe aus Mischkulturen beziehen. Durch das Wirtschaften in Kreisläufen und den angepassten Anbau an klimatischen Bedingungen, schonen sie dabei sowohl Energie als auch Rohstoffe.
  2. Wir haben die CO2-Emissionen unseres nucao originals gemeinsam mit ClimatePartner erfasst: Von Rohstoffen über Verpackung bis zu Logistik und Entsorgung stößt unser Riegel 457 g CO2 aus. All diese unvermeidbaren CO2-Emissionen gleichen wir aus, indem wir ein anerkanntes und nach internationalen Maßstäben zertifiziertes Waldschutz Projekt in Peru, sowie an ein Projekt für sauberes Trinkwasser in Madagaskar unterstützen. Über unser ClimatePartner-Label mit ID-Nummer können unsere Kund:innen nachvollziehen, wie und wo der CO2-Ausgleich stattgefunden hat – TÜV-Austria-zertifiziert.
  3. Aber das reicht uns nicht: Wir pflanzen für jedes verkaufte Produkt einen Baum. Zusammen mit unserem Partner Eden Reforestation Projects haben wir so schon verdammt viele Mangroven (und andere Baumarten) in den Boden gebracht und sind auf dem besten Weg nicht nur Bäume zu pflanzen, sondern ganze Wälder und Ökosysteme wiederherzustellen. Außerdem kooperieren wir mit dem Verein Bergwaldprojekt e.V., der sich für einen gesunden, diversen Wald im DACH-Raum einsetzt.
  4. Wir reduzieren die Emissionen, wo wir können, in Anbau, Lieferkette & Produktion: etwa durch Ökostrom, eine Wärmepumpe, Energieeffizienz und die Verarbeitung klimafreundlicher Materialien wie Sympatex.
klimaneutral durch CO2-Ausgleich, Eden Projects unterstütz uns bei unseren Auffrostungsprojekten
@edenprojects, unser frauengeführtes Aufforstungsprojekt in Nepa

Wir sind noch längst nicht am Ziel

Durch die Erstellung unserer CO2-Bilanz, der Ermittlung von Reduktionsmaßnahmen und dem anschließenden Ausgleich der unvermeidbaren CO2-Emissionen sind wir ins Handeln gekommen. Wir befinden uns auf einem Weg, der eine kontinuierliche Optimierung unserer CO2-Bilanz durch langfristige Reduktionsmaßnahmen darstellt. Dieser Prozess ist nicht nur von Innovationen abhängig, sondern stößt auch Innovationen an.

Wir wollen zukünftig noch intensiver mit allen Akteur:innen entlang der Lieferkette zusammenarbeiten und die Kooperationen vor allem durch regelmäßige Besuche, kürzere Lieferketten und regionalen Bezug ausbauen.

Gemeinsam mit unseren Lieferant:innen und Partner:innen erstellen wir ein Selbstbewertungskonzept, das ermöglicht, Risiken wie die Herkunft der Inhaltsstoffe und die Anzahl der Stufen in der Lieferkette zu analysieren und unser Bewusstsein für ein nachhaltiges Wirtschaften weiter auszubauen. Das Vorhaben soll in einem Anforderungskatalog zu Nachhaltigkeit münden, in dem von uns definierte soziale (Ausschluss von Kinderarbeit, gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne) und ökologische Kriterien (geringerer Wasserverbrauch in
der Landwirtschaft, CO2-Reduktionsbemühungen, umweltschonender Transport) abgedeckt werden. Perspektivisch besteht zudem die Möglichkeit, auf Blockchain-Technologien zurückzugreifen, um relevante Daten (z.B. zu Standort, Löhnen und Arbeitszeiten) entlang der Lieferkette ohne externe Prüfinstanz zu tracken und somit für mehr Transparenz seitens aller Akteur:innen zu sorgen.

Du willst mehr über unser Nachhaltigkeitskonzept erfahren? Dann schau dir unseren Impact Report an. Dieser gibt dir nicht nur Einblicke in die Ganzheitlichkeit unserer Unternehmensphilosophie, sondern wird auch regelmäßig geupdatet, sobald neue Ziele erreicht wurden.

Quellen und weitere Infos:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/die-co2-preise-explodieren-101.html
https://www.pv-magazine.de/2021/02/09/studie-hohe-co2-bepreisung-effektiver-fuer-klimaschutz-als-eeg-foerderung/)
Mekonnen, M.M. and Hoekstra, A.Y. (2011) The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products, Hydrology and Earth System Sciences, 15(5): 1577-1600.)
https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/wie-umweltschaedlich-ist-schokolade/

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