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Die Lebensmittelindustrie braucht neue Regeln. Deshalb fordern wir das Reinheitsgebot für Schokoriegel.

Ausbeutung von Mensch und Planeten? Kryptische Zutatenlisten? Mehr Zucker als Kakao in Schokolade? Nicht mit uns! Wir machen Nägel mit Köpfen und fordern das Schokoriegel-Reinheitsgebot.

Recap – Was 2020 geschah

Letztes Jahr haben wir die Bühne betreten, um unsere Haltung klar zu machen und um anzuprangern, was in der Lebensmittelindustrie falsch läuft. Wir haben eine Steuer gefordert und Großkonzerne angeklagt. Wir haben Themen angesprochen, die uns als junges Unternehmen, aber auch als ganze Generation beschäftigen und weh tun: Zuckerkonsum. Plastikverschmutzung. Klimabilanzen. Fairer Handel.

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Manche Big Player haben geantwortet. Die meisten nicht. Und geändert hat sich… nichts. Währenddessen steigt die globale Temperatur weiter, es werden weiterhin Tonnen an Einwegplastikmüll durch Lebensmittel erzeugt, die unsere Gewässer und Böden verschmutzen und immernoch arbeiten Kindersklaven auf den Kakaofeldern Westafrikas. Tiere, Menschen und unser Planet werden weiterhin für einen kurzen Augenblick Schokoladengenuss ausgebeutet. Wir finden: Das darf so nicht weitergehen. Deshalb machen wir dieses Jahr Nägel mit Köpfen.

Status Quo: Warum wir dringend ein Reinheitsgebot brauchen

Kommen wir zum Faktencheck. Macht ein Schokoriegel Reinheitsgebot überhaupt Sinn? Auf jeden Fall, denn:

Wir fordern ein Reinheitsgebot Schokoriegel und bitten die größten Lebensmittelkonzerne zu Tisch

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Am 21.10.2021 laden wir Nestlé, Ferrero, Storck und Co. zu uns nach Leipzig zu einem offenen Dialog ein, um mit ihnen über unsere sechs neuen Regeln für Schokoriegel zu sprechen.

In Deutschland sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen und 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig – auch, weil sie zu viel Süßes essen. Statt der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen 25 Gramm Zucker pro Tag, verzehren wir im Durchschnitt 90 Gramm. Eine Studie der Universität Zürich in Kooperation mit dem Universitätsspital Zürich hat nun bestätigt, dass zugesetzter Zucker die Fettproduktion der Leber drastisch erhöht, wodurch langfristig das Risiko für Krankheiten wie Fettleber oder Typ 2-Diabetes signifikant steigt.⁠ Unsere Riegel enthalten mit 17% Zuckerannteil auf 100g im Schnitt ganze 65% weniger Zucker als vergleichbare Schokoriegel! Wir haben uns bewusst gegen Süßungsmittel entschieden und setzen bei unseren Produkten auf die nachhaltige, natürliche und unraffinierte Alternative: den Kokosblütenzucker. Mehr erfahren…

Viele Verpackungen bestehen aus Plastik und Aluminium. Alu benötigt nicht nur 200 Jahre um sich zu zersetzen, sondern hinterlässt auch Schadstoffe in den Lebensmitteln und während der Produktion. Plastikverpackungen sind nicht zersetzbar, sondern lösen sich lediglich in immer kleinere Bestandteile auf (Stichwort: Mikroplastik). Unsere Verpackung kommt von der Marke Repaq. Sie wird aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, ist frei von gentechnisch modifizierten Organismen und stammt aus Resten einer FSC/PEFC zertifizierten Forstwirtschaft. Die Verpackung trägt die „plastic free“ Trustmark, ist frei von Schadstoffen und verursacht kein Mikroplastik. Alle eingesetzten Materialien sind zertifiziert heimkompostierbar und werden in natürlicher und industrieller Umgebung in H2O, CO2 und Biomasse innerhalb weniger Monate zersetzt. Mehr erfahren…

Insgesamt  86 Kilogramm Frischmilcherzeugnisse nimmt jede:r Deutsche im Jahr zu sich. Damit sind wir Weltspitze. Und das, obwohl der menschliche Körper Milch weder zwingend braucht, noch ursprünglich darauf ausgerichtet ist, Milchzucker zu verdauen. Es ist absolut paradox, dass Menschen die einzigen Lebewesen sind, die Milch von anderen Tieren konsumieren und das auch noch im Erwachsenenalter. Unsere Produkte kommen komplett ohne Milch aus. Das Magermilchpulver wird in unseren Produkten durch Erdmandelmehl ersetzt. Veganismus bedeutet für uns auf Massentierhaltung und Tierleid zu verzichten und die damit verbundenen negativen Klimaauswirkungen zu vermeiden. All unsere Produkte sind daher vegan, sojafrei und verfügen über das V-Label. Mehr erfahren…

Studien bestätigen: Konsument:innen wünschen sich mehr Transparenz und Klarheit bei den Produktinformationen auf Lebensmittelverpackungen. Egal ob Desinteressiert oder Detailorientiert: Die meisten Verbraucher:innen finden die Informationen auf Lebensmitteln zu schwierig oder zu verwirrend. Der Wunsch nach Bio-Lebensmitteln ist hoch, trotzdem machen Bio-Produkte im Jahr 2019 lediglich 6,4 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland aus. Alle unsere Produkte sind rein pflanzlich, nährstoffreich und bestehen zu 100% aus natürlichen Bio-Zutaten. Mit durchschnittlich nur 7 Zutaten hat jedes Produkt einen überschaubare, leicht verständliche Zutatenliste. All unsere Lieferant:innen sind Bio-zertifiziert und tragen zum Schutz natürlicher Lebensgrundlagen wie Boden, Wasser und Luft bei, indem auf Pestizide sowie chemisch-synthetische Dünger und Zusätze verzichtet wird. Mehr erfahren…

Wusstest du, dass weltweit nur ca. 8% des Kakaos aus fairem Handel kommen? Tatsächlich stammt die Mehrheit des Kakaos aus zwei Ländern: Der Elfenbeinküste und Ghana. Allein dort arbeiten über 2,2 Millionen Kinder auf den Kakaoplantagen. Sie sind meist zwischen 7 und 15 Jahre alt und arbeiten bis zu 12h am Tag. Für sie bedeutet Kakao die Trennung von der Familie und schwere körperliche Arbeit.⁠⁠ Dabei versprachen große Schokoladenhersteller schon vor 20 Jahren die Kinderarbeit in ihren Lieferketten zu beenden. 2001 wurde das sogar im Harkin-Engel-Protokoll festgeschrieben: Bis 2005 sollte es keine Kinderarbeit mehr geben. Seitdem wird das Ziel immer wieder nach hinten datiert. Wir handeln fair. Und zahlen für unseren Kakao nicht nur 30% mehr als den üblichen Welthandelspreis, sondern auch deutlich mehr als den Fairtrade-Preis. Der Kakao für unsere Schokolade kommt aus Satipo, Peru. Der Kakao ist zertifiziert nach dem Control Union Fair Choice Siegel. Die Zertifizierung garantiert, dass sich alle Unternehmen entlang der Lieferkette einer nachhaltigen Entwicklung und Verbesserung sozialer Bedingungen verpflichtet hat. Mehr erfahren…

Manche Lebensmittel sind wahre Klimakiller, leider auch Schokolade sorgt für den Ausstoß von unzähligen Treibhausgasen. Zwar gibt es inzwischen einen CO2-Preis für Unternehmen, die solche Produkte in den Verkehr bringen. Doch der Preis ist viel zu niedrig. Wir haben die CO2-Emissionen unseres nucao originals gemeinsam mit ClimatePartner erfasst: von Rohstoffen über Verpackung bis zu Logistik und Entsorgung stößt unser Riegel 457 g CO2 aus. All diese unvermeidbaren CO2-Emissionen gleichen wir aus, indem wir ein anerkanntes und nach internationalen Maßstäben zertifiziertes Waldschutz Projekt in Peru sowie an ein Projekt für sauberes Trinkwasser in Madagaskar unterstützen. Aber das reicht uns nicht: Wir pflanzen für jedes verkaufte Produkt einen Baum. Zusammen mit unserem Partner Eden Projects haben wir so schon verdammt viele Mangroven in den Boden gebracht. Mehr erfahren…


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Quellen und weitere Infos

https://www.ifb-adipositas.de/adipositas/entwicklungen

https://www.ages.at/themen/ernaehrung/who-zucker-empfehlungen/

https://www.alpenverein.at/tk-innsbruck_wAssets/docs/Verrottungstabelle-filled.pdf

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/chemie/chemie_plastikatlas_2019.pdf

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-01/plastik-umweltverschmutzung-meer-studie-weltwirtschaftsforum

https://www.pnas.org/content/113/15/4146

https://www.foodwatch.org/de/informieren/bio-landwirtschaft/zahlen-daten-fakten/

https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/oxford-studie-vegane-ernaehrung-rettet-leben

https://www.umweltdialog.de/de-wAssets/docs/2014-Dokumente-zu-Artikeln/Verbaucher-Transparenz-Studie.pdf

https://www.lebensmittelklarheit.de/sites/default/files/zusammenfassender_ergebnisbericht_studie_zutaten_auf_lebensmittelverpackungen.pdf

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/360581/umfrage/marktanteil-von-biolebensmitteln-in-deutschland/

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