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Zucker ist nicht gleich Zucker

Hey Sugar! – Süß als Kosename, aber nicht für unsere Gesundheit

Volle Zuckertüten zur Einschulung, Torten mit Zuckerglasur in Cafés und die Zuckerwattemaschine auf der Wunschliste der Kids: Der Zuckerberg steigt (Sorry Mark, hier geht’s mal nicht um dich 😉). Auf der anderen Seite scheinen Themen wie “Zuckerentzug”, “-Detox” und “-Diät” fast schon ein Trend zu sein. Die weiße Süße wird oftmals mit Worten wie “Gift”, “Droge”, “Sucht” und “schädlich” begleitet und nicht selten im gleichen Atemzug mit Unverträglichkeiten, Kopfschmerzen und Diabetes genannt. Ist ein Verzicht wirklich sinnvoll und welche Alternativen gibt es?

Inhalt:

Industriezucker

Über vier Fünftel des weltweit erzeugten Zuckers ist Rohrzucker. Ob im Kaffee oder Joghurt, für Marmelade oder als Zucker-Zimt-Mischung über den Milchreis gestreut – die weiße Süße hat sich in unserer Ernährung ziemlich breitgemacht.

Für 1 kg reinen Zucker werden etwa 10 kg Zuckerrüben benötigt. Diese speichern in ihrer gesamten Wachstumsphase bis zu 20 % ihres Gewichts an Zucker ein. Bei der Rübenernte werden die Blätter vom Wurzelkörper geköpft; die Rüben gerodet. Auf geht’s in die Fabrik zum Waschen und Schneiden. Mithilfe heißen Wassers wird der Zucker extrahiert; der gewonnene Saft anschließend gereinigt und eingedickt, bis Sirup entsteht. Dieser wird dann wiederum vom Zucker getrennt. Vorsicht Falle: Auch wenn brauner Zucker natürlicher aussieht als weißer, ist er nicht gesünder. Man unterscheidet drei Arten: Voll-, Vollrohr- und Braunzucker. Bei Vollzucker handelt es sich um nicht raffinierten Zucker aus Rrüben, Vollrohrzucker wird aus Zuckerrohr hergestellt und Braunzucker ist karamellisierter Zucker, der mit Sirup eingefärbt wird. Damit brauner zu weißem Zucker wird, muss es durch Raffination entfärbt werden: Filtrieren, Auskristallisieren, Zentrifugieren – klingt nach Chemie? Ist es auch. Der gewonnene Kristallzucker beinhaltet chemisch fast reine Saccharose (99.8 %). Vitaminen und Mineralstoffe? Fehlanzeige. 

Zucker im Kaffee

Das Problem mit den Namen

Nicht immer ist sofort erkennbar, ob Produkte Zucker enthalten. Lebensmittelhersteller dürfen nämlich mehr als 60 verschiedene Zucker-Bezeichnungen angeben: Saccharose, Laktose, Glukose, Fruktose, Maltodextrin, Dicksaft, Glukosesirup, uvm. Kein Wunder, dass wir da schnell den Durchblick verlieren.

Auch Bananen, Wassermelonen und andere Obstsorten enthalten Zucker – Fruchtzucker, um genau zu sein; ebenfalls ein Bestandteil von Saccharose (also industrieller Süße). Dennoch verfügt Obst über einen entscheidenden Vorteil: Es liefert keine leeren Kalorien und punktet zusätzlich mit Ballaststoffen und Vitaminen.

Auch die Bezeichnungen “zuckerfrei” und “ohne Zucker” stiften Verwirrung. Beides bedeutet nämlich nicht, dass das Produkt frei von jeglichem Zucker ist. Den Titel “zuckerfrei” hat sich ein Produkt nur dann verdient, wenn es weniger als 0,5 g pro 100 g oder Milliliter enthält. Wurde kein süßender Stoff hinzugefügt, darf es  “ohne Zuckerzusatz” gelabelt werden. Uff, wer soll da noch durchblicken?

Auch wir stehen vor einem Konflikt: “Weniger Zucker” dürfen wir nicht mehr sagen, denn wir dürfen nur Vergleiche zu Produkten mit gleichem Brennwert ziehen. Dass unsere Produkte einen höheren Brennwert und Fettanteil als herkömmliche Schokoriegel haben, liegt daran, dass wir raffinierten Zucker durch nährstoffreiche Hanfsamen und Nüsse ersetzen. Deswegen wirst du stattdessen zukünftig Aussagen wie „kein Industriezucker” und „17 % Kokosblütenzucker” bei uns vorfinden, – denn die sind uns sicher. 

Zuckeralternativen & Süßstoffe

Wer raffinierten Zucker vermeiden oder reduzieren möchte, greift gerne zu Alternativen. Die einen versuchen die Süße durch Datteln zu ersetzen, die anderen mit Honig. Von Ahornsirup über Agavendicksaft bis hin zu chemischen Austauschstoffen wie Xylit und Erythrit ist das Angebot mittlerweile riesig. Erythrit ist beispielsweise ein Zuckeralkohol und vor allem so beliebt, weil er etwa 70 % mehr Süßkraft als Industriezucker hat, allerdings 0 Kalorien. Auch synthetische Süßstoffe wie Aspartam, Acesulfam K und Co punkten mit Zero Calories.

 In hohen Mengen verzehrt, können diese Alternativen aber auch eine abführende Wirkung mit sich ziehen. Allgemein wird die Wirkung von Süßungsmitteln auf unsere Gesundheit seit einiger Zeit kontrovers diskutiert, da negative Auswirkungen wie Gewichtszunahme und ein erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheiten nicht ausgeschlossen werden können.

Blutzuckerspiegel: Definition und Auswirkungen

Essen macht dich müde? Der Grund: Blutzuckerspiegel-Crash. Einfach erklärt gibt dieser Wert den Zuckergehalt im Blut an, genauer gesagt den Glukoseanteil und verändert sich abhängig von der Ernährung/ Nahrungsaufnahme.

Um den Zellen die Glukose aus dem Blut verfügbar zu machen, ist das Hormon Insulin notwendig. Fehlt dieses, kann Glukose nicht in die Zellen gelangen. Die Folge: Der Spiegel steigt an. Insulin produzieren wir beim Konsum von zuckrigen Lebensmitteln, Kohlenhydraten, aber auch künstlichen Süßstoffen. Das senkt zwar die Blutzuckerwerte, blockiert aber auch die Fettverbrennung. Ein erhöhter Insulinspiegel erschwert somit auch eine Gewichtsabnahme. 

Um den Blutzuckerwert zu messen, bedarf es einer klitzekleinen Menge Blut, die mit einem speziellen Messgerät entnommen wird. Nüchtern (morgens) gemessen ergibt sich dann ein Normalwert von unter 100 mg/dl. Es ist normal, dass sich der Wert direkt nach dem Essen etwas erhöht (ca. 140 mg/dl) und im Tagesverlauf schwankt. Von Unter- und Überzucker ist die Rede, wenn zu wenig (beispielsweise bei Diabetes) oder zu viel Glukose im Blut vorhanden ist. Liegt der Wert bei unter 70 mg/dl, liegt eine Unterzuckerung vor. Symptome können unter anderem innere Unruhe, Zittern, Heißhunger, Schweißausbrüche bis hin zu Verwirrtheit sein. Überzucker (über 160 mg/dl) kann wiederum zu Müdigkeit, erhöhtem Durstempfinden oder Abgeschlagenheit führen.

Bei Kindern ist der Normalwert übrigens etwas höher und liegt bei ca 100-120 mg/dl bei Babys und Kleinkindern und 120-140 mg/dl bei Kindern und Jugendlichen.

Glykämischer Index

Der glykämische Index (GI) zeigt an, wie ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel wirkt und ist ein Indikator für den ausgelösten Insulinbedarf. Je geringer der glykämische Index, desto langsamer und weniger stark steigt der Spiegel an. 

Maßstab ist hier reiner Traubenzucker, denn er verursacht den stärksten Blutzuckeranstieg unter allen Lebensmitteln (GI = 100 %). Weißmehlprodukte, Süßigkeiten oder zuckerhaltige Getränke lassen den Blutzucker – und mit ihm den Insulinspiegel – beispielsweise sehr schnell ansteigen. Wie hoch der GI eines Lebensmittels ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Zusammensetzung, dem Verarbeitungsgrad sowie personenabhängigen physiologischen Schwankungen ab. Einige Studien zeigen, dass ein niedriger GI zu einer verbesserten Sättigung führen kann und eine Ernährung mit hohem GI das Risiko für Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, koronarer Herzkrankheit und Darmkrebs erhöhen kann.

Coco jamboo, ya-ya yeah: darum Kokosblütenzucker

Jedes Lebensmittel – und somit auch jedes Süßungsmittel – beeinflusst den Blutzuckerspiegel anders. Für uns war klar, dass wir weder künstliche Süßungsmittel in unseren Produkten verwenden wollen, noch Inhaltsstoffe mit einem hohen glykämischen Index. Die Wahl fiel also ziemlich schnell auf Kokosblütenzucker als Ersatz. Zur Gewinnung bedarf es – logischerweise – einer Kokospalme, genauer gesagt ihres Blütennektars. Dieser wird eingekocht, getrocknet und anschließend fein vermahlen. Die Verarbeitungskette ist im Vergleich zu herkömmlichem Zucker sehr viel kürzer, weswegen der Zucker der Kokospalme auch noch über einen Teil seiner Nährstoffe wie Ballaststoffe, Magnesium, Eisen, Zink und Antioxidantien verfügt.

Nicht nur der karamellig-fruchtige Geschmack und der vielseitige Einsatz von Kokosblütensüße sind Eigenschaften, die uns sofort überzeugten: Er ist vor allem auch unraffiniert, natürlich, in Bioqualität, und wirkt sich in den Maßen, in denen er in unseren Produkten vorkommt, nur gering auf den Blutzuckerspiegel aus. Das wurde uns jetzt sogar schwarz auf weiß bestätigt.

Bei einer Studie von Prof. Dr. Stephan Martin vom Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum Düsseldorf wurde u.a. der Blutzuckeranstieg nach dem Verzehr von herkömmlichen Schokoriegel im Vergleich zu Bio-Schokoriegeln gezogen. Auch nucao war mit von der Partie. Das Ergebnis ist eindeutig. 

Beim Verzehr herkömmlicher Schokoriegel geht der Zucker sehr schnell ins Blut, Insulin wird im Übermaß produziert und der Blutzuckerspiegel fällt schnell unter das ursprüngliche Niveau ab, um beim nächsten Zuckerschub wieder anzusteigen – ein Prozess, der den Körper viel Energie kostet.

Zucker – welche Alternativen gibt es

Betrachten wir nun im Vergleich die Grafik des Glukoseverlaufs beim Verzehr von nucao, wird schnell klar: Die im Vergleich deutlich geringe Menge Zucker gelangt zwar ebenfalls ins Blut und wird durch Insulin in die Zellen getragen, der Blutzuckerspiegel – und somit auch das Energielevel – bleibt aber bei allen getesteten Sorten nahezu konstant. Das bedeutet für dich: kein “Crash” nach dem Naschen unserer Riegel, weniger Cravings und mehr Energie, weil dein Blutzuckerspiegel keine Achterbahn fährt. Zucker ist eben nicht gleich Zucker und Naschen nicht gleich Naschen. Mit unseren Produkten triffst du eine gute, bewusste Wahl, die dir und deinem Körper richtig gut tut. Enjoy!

Quellen:

  1. https://www.landwirtschaft.de/landwirtschaftliche-produkte/wie-werden-unsere-lebensmittel-erzeugt/pflanzliche-produkte/zucker
  1. https://www.chemie.de/lexikon/Raffination.html
  1. https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Die-groessten-Irrtuemer-ueber-Zucker,zucker125.html
  1. https://www.helios-gesundheit.de/magazin/news/news/blutzuckerwerte-und-ihre-bedeutung/
  1. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/schlankheitsmittel-und-diaeten/glykaemischer-index-gi-und-glykaemische-last-gl-11176
  2. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1502-6044

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